Konstruktiv-konkrete Kunst in der DDR

Von April 10, 2017Publikation

Dies ist der erste einer auf fünf Bände angelegten Reihe über die Bildende Kunst in der DDR. Es wäre ein Irrtum anzunehmen, die SED-Diktatur habe die Sphäre der Kunst vollkommen fremdbestimmt. In der künstlerischen Praxis des DDR-Staates blühte, nicht zuletzt zwecks lukrativer Vermarktung im Ausland, vielmehr ein vielfältiges, nicht-ideologisiertes Kunstschaffen, vollkommen losgelöst vom „Sozialistischen Realismus“. Den sichtbar zu machen ist der Gegenstand der vorliegenden Reihe. Im vorliegenden ersten Band befasst sich die Kunsthistorikerin Ingrid Adler mit der Konstruktiv-konkreten Kunst in der DDR; sie ist auch Ehefrau von Karl-Heinz Adler, einem Hauptvertreter dieses Genres. In diesem Band kommen die Werke von Karl-Heinz Adler, Peter Albert, Klaus-Joachim Albert, Horst Bartnig, Klaus Dennhardt, Ralph Eck, Bernd Hahn, Günther Hornig, Friedrich Kracht, Manfred Luther, Mario Monden, Wilhelm Müller, Wolfram Schneider, Helmut Senf, Inge Thiess-Böttner und Wolff-Ulrich Weder zur Sprache, die mit dieser Kunstrichtung identifiziert werden.

Konstruktiv-konkrete Kunst in der DDR
Band 1 der Reihe: Die Kunst des Individuellen Realismus
Hg. Sabine Tauscher, Florian Gräßler und Ingrid Adler
Mit einem Essay von Ingrid Adler
87 Seiten mit 105 Farbtafeln
Xenomoi Verlag Berlin

48,00 €