Konstruktiv-konkrete Kunst in der DDR

Von April 10, 2017Publikation

Konstruktiv-konkrete Kunst in der DDR

Band 1 der Reihe: Die Kunst des Individuellen Realismus

Hg. Sabine Tauscher, Florian Gräßler und Ingrid Adler

Mit einem Essay von Ingrid Adler

87 Seiten mit 105 Farbtafeln

Xenomoi Verlag Berlin

48,00 €

Dies ist der erste einer auf fünf Bände angelegten Reihe über die Bildende Kunst in der DDR. Es wäre ein Irrtum anzunehmen, die SED-Diktatur habe die Sphäre der Kunst vollkommen fremdbestimmt. In der künstlerischen Praxis des DDR-Staates blühte, nicht zuletzt zwecks lukrativer Vermarktung im Ausland, vielmehr ein vielfältiges, nicht-ideologisiertes Kunstschaffen, vollkommen losgelöst vom „Sozialistischen Realismus“. Den sichtbar zu machen ist der Gegenstand der vorliegenden Reihe. Im vorliegenden ersten Band befasst sich die Kunsthistorikerin Ingrid Adler mit der Konstruktiv-konkreten Kunst in der DDR; sie ist auch Ehefrau von Karl-Heinz Adler, einem Hauptvertreter dieses Genres. In diesem Band kommen die Werke von Karl-Heinz Adler, Peter Albert, Klaus-Joachim Albert, Horst Bartnig, Klaus Dennhardt, Ralph Eck, Bernd Hahn, Günther Hornig, Friedrich Kracht, Manfred Luther, Mario Monden, Wilhelm Müller, Wolfram Schneider, Helmut Senf, Inge Thiess-Böttner und Wolff-Ulrich Weder zur Sprache, die mit dieser Kunstrichtung identifiziert werden.